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Surfen im Frühling! Wo sind die besten Spots?

Wohin soll der 1. Surftrip der Saison gehen?

Der Winter zieht sich wie Kaugummi – findest du nicht auch? Aber gerade war der kalendarische Frühlingsanfang, die Tage sind auch schon wieder länger und der ein oder andere zurückgekehrte Vogel piept sich den Sommer herbei. Und was hat das für uns Wellenreiter zu bedeuten? Richtig – Surfen im Frühling ist mit das Beste, was unser Sport zu bieten hat. Hast du Lust, im Frühjahr auf deinen ersten Surftrip des Jahres zu gehen? Oder möchtest du jetzt Wellenreiten lernen, damit du im Sommer fit auf dem Board bist? Hier im Post erfährst du alles, was du zum Surfen im Frühjahr wissen solltest – und vor allem, wo du um diese Jahreszeit die besten Wellen findest!

Endlich, an verschiedenen Orten in Europa und um Europa herum wird so langsam die „warme“ Surf-Saison eingeläutet. Surfen im Frühling hat im Gegensatz zum Sommer und Herbst einige Vorteile: Das Wasser wird wieder wärmer, ein paar verspätete Winter-Swells sorgen für reichlich Wellen und die Touristen- und Surf-Horden sitzen noch zuhause vor dem Kamin – und eben nicht im Line-Up. Vor allem für landlocked Surfer beginnt so langsam das große Kribbeln!

Wenn du dir vorgenommen hast, in diesem Jahr Surfen zu lernen, dann wird es jetzt langsam ernst! Vor allem im Süden von Europa öffnen nach und nach die Surfcamps Tür und Tor für die Saison – wenn sie nicht sowieso über den Winter auf hatten und jetzt mit Frühbucher-Rabatten locken! Wo du die geeigneten Surfcamps findest und welches hoffentlich zu Dir passt, das erfährst du hier im Post! Solltest du schon ein fortgeschrittener Surfen sein, dann ist für dich jetzt ebenfalls eine super Zeit, um in (fast) leeren Line-Ups ordentliche Frühjahrs-Wellen schlitzen zu gehen. So oder so, Surfen im Frühling hat jede Menge Vorteile – hier sind einige davon!

© Dan Petermann

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Warum du im Frühling Surfen gehen solltest!

Surfen im Winter hat auch seine ganz besonderen Reize, aber es liegt natürlich auf der Hand, wieso die wärmere Jahreszeit für die Sportler schöner ist, die viel Zeit im Wasser verbringen. Im Frühling und im Sommer haben einige Regionen in Europa ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal – das Wasser an ihren Küsten wird besonders warm! Zum Beispiel liegt die Bucht der Biscaya, also Süd-Frankreich, so weit entfernt von den kalten Meeresströmungen, dass sich der Ozean über die Sommermonate aufwärmen kann. In Portugal, Marokko oder den Kanaren ist dieser Effekt zwar auch da, aber abgeschwächt – die sogenannte Kanarische Strömung sorgt hier das ganze Jahr für kühle bis kalte Wassertemperaturen. Aber bitte: Surfen ist eben ein Outdoor-Sport – außerdem gibt es jede Menge Gummi, die du an deinem Körper anbringen kannst!

Mal ganz abgesehen von der schwankenden Wassertemperatur, der Frühling hat uns Surfern einfach so viel mehr zu bieten: Die Sonne wärmt unsere wintergeplagte Haut, die Line-Ups sind an den meisten Orten noch überschaubar und überhaupt startet die Natur und Tier- und Menschenwelt in die warme Zeit des Jahres. Für mich persönlich ist Surfen im Frühling eine meine Lieblingsbeschäftigungen!

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Die Bedingungen: Jede Menge Wellen und Offshore!

Natürlich ist das pauschal schwierig zu sagen, denn je nach Region unterscheiden sich die Bedingungen natürlich. Am Atlantik ist es so, dass sich noch der ein oder andere Winter-Swell an die Küste verirrt, der Frühling aber grundsätzlich eine sehr gute Zeit für Wellen ist. Die Frühjahrs-Tiefdruckgebiete vor den Azoren sorgen für gute Wellen auf den Kanaren, in Portugal und im südlichen Spanien.  Das Land ist zu dieser Jahreszeit noch kälter als der Ozean, was oft zu perfekten Offshore-Bedingungen führt.

Die oft überfüllten Strände in Frankreich, Spanien und Portugal sind in den Monaten April und Mai Orte, an denen wir Wellenreiter uns ziemlich wohl fühlen können!

Weiter entfernte Surfspots wie Sri Lanka oder auch Bali sind perfekte Orte, um im Frühling Surfen zu gehen. Mal abgesehen davon, dass die Wassertemperatur hier immer angenehm ist, steht die Surf-Saison an vielen Destinationen gerade  am Anfang, was so viel heiß wie: Oft gute Wellen und weniger los im Line-Up. Vor allem Bali, dass vor allem in den Monaten Juni bis September Line-Ups mit bis zu 200 Surfern und mehr hat, ist jetzt im Vergleich fast noch ein Ort der Ruhe! In Sri Lanka geht es um diese Zeit vor allem an der Westküste los mit dem Wellenreiten, die Spot-Auswahl dort ist riesig und vor allem für Surf-Einsteiger bestens geeignet.

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Welches Material brauche ich zum Surfen im Frühling?

Grundsätzlich gilt: Leider ist in Europa noch keine Boardshorts-Zeit, aber es ist lange nicht mehr so kalt, wie noch vor einigen Wochen. Die Tage werden länger, die Sonne bekommt immer mehr Kraft und die Wellen sollten oft so gut sein, dass dir im Line-Up sowieso nicht kalt wird.

In Südfrankreich und in Portugal solltest du dir entweder einen sehr guten 3/2er Neopren-Anzug oder vielleicht sogar noch den 3/4er einpacken – je nach Körper-Konstitution. Pack auf jeden Fall auch deine Neopren-Schuhe ein, denn neben dem Schutz gegen scharfkantiges Riff halten die schicken Schuhe auf deine Zehen warm und verlängern so deine Surf-Session. Marokko oder die Kanaren sind ab April so warm, dass du locker mit einer 3/2er über die Runden kommst oder sogar einen Shorty verträgst, wenn du grundsätzlich ein Warmblüter bist! Für monatsgenaue Angaben in Bezug auf die Wassertemperatur schaust du am besten bei seatemperature.org nach – hier ist eine kurze Übersicht über die Bedingungen an den Frühlings-Surf-Spots:

  • Frühlings-Surf-Destination in Europa

  • Frankreich
  • Nord-Portugal
  • Portugal/ Algarve
  • Kanarische Inseln
  • Wassertemperatur (∅ März – Mai)
  • 15 Grad
  • 17 Grad
  • 17 Grad
  • 19 Grad
  • Lufttemperatur (∅ Monate März – Mai)
  • 18 Grad
  • 18 Grad
  • 20 Grad
  • 21 Grad

Solltest du die Möglichkeit haben, im Frühling an eine Surfdestination in warmen Gefilden zu reisen, dann hast du natürlich doppelt gewonnen: Gute Wellen und nichts am Körper als eine Boardshorts oder ein Bikini und jede Menge Sonnencreme! Schau dir gerne meine Packliste an, auch Pana von takeoffandtravel gibt dir ein paar Tips, wie du mit deinem Boardbag verreist.

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Surfen lernen im Frühling

Super – nach dem Herbst die beste Zeit des Jahres, um Surfen zu lernen! Die Wellen in Europa sind nicht mehr so mächtig wie im Winter, das Wasser wird langsam wärmer und die Line-Ups sind noch nicht völlig überfüllt. Viele Surfcamps beginnen im April mit der Saison, für Surf-Einsteiger von Vorteil: Die Auswahl an geeigneten Camps und Schulen wird riesig.

Jeder angehende Surfer hat unterschiedliche Präferenzen was den ersten Surf-Urlaub und den Einstieg in die Wellenreiter-Welt angeht, darum ist es auch immer schwierig, das EINE Surfcamp zu empfehlen. Meine Vorschläge basieren entweder auf eigenen Erfahrungen oder aber verifizierten Empfehlungen und Erfahrungsberichten. Meine Vorschläge für Surfcamps- und Surfschulen kannst du in den jeweiligen Sportbeschreibungen weiter unten nachlesen.

Falls du dir ein allgemeines Bild machen möchtest und schon mal deine eigene Vorauswahl treffen möchtest, dann empfehle ich dir die folgenden Seiten:

  • Eine gute Übersicht über gegeignte Surfcamps in Europa (und der Welt) bietet die Seite wavebutler.de – dort bekommst du gute eine Auswahl und vor allem eine persönliche Beratung zu verschiedenen Camps und Schulen an ganz unterschiedlichen Surf-Destinationen
  • Der Surfreise-Anbieter luex.com liefert ebenfalls jede Menge Anlaufstellen

Wer zum Surfen lernen im Frühling lieber in die Boardshorts oder den Bikini springt, anstatt sich in den Gummianzug zu quälen, der muss erst einmal mal in ein Flugzeug steigen. Bali, Sri Lanka, Zentralamerika – alles super Orte zum Surfen lernen, allerdings eben nicht um die Ecke!

Vor allem Sri Lanka entwickelt sich immer mehr zum Surf-Einsteiger-Spot Nummer eins in Übersee – in meinem der Surfspot Guide Sri Lanka erfährst du alles über die Reisebedingungen, die Spots und wo du am besten Wellenreiten lernen kannst: Vor allem im Westen des Landes finden unerfahrene Wellenreiter perfekte Bedingungen: viele Beachbreaks mit Sandboden, angenehme Wellen und eine super Infrastruktur mit einer großen Auswahl an Camps zum Wellenreiten zu lernen.

Grundsätzlich gilt: Spare nicht allzu sehr bei der Wahl deines Surfcamps, ansonsten kannst du an nicht qualifizierte „Surflehrer“ geraten oder musst dich über schlechtes Equipment oder ungenügende Unterkunft ärgern. Dein Surfkurs und der Urlaub im Surfcamp sollen schließlich ein einmaliges Erlebnis werden – da solltest du dir auch was gönnen!

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Die besten Surfspots zum Surfen im Frühling

Es ist unmöglich, alles Surfspots zu nennen, an denen du im Frühling gut Surfen kannst. Sowohl Europa als auch der Rest der Welt bietet um diese Jahreszeit so viele verschiedene Möglichkeiten –  hier nenne ich dir meine Favoriten, von denen ich denke, dass sie sich besonders gut zum Wellenreiten im Frühling eignen – auch für Surf-Einsteiger!

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Südfrankreich

Hier findest du die weltberühmten Beachbreaks rund um Hossegor, Lacanau und Cap Ferret. Wenn du ordentlich gebarrelt werden möchtest, bevor die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, dann bist du hier genau richtig.

Für Surf-Anfänger ist es jetzt optimal: Endlose Strände mit unzähligen Beach-Breaks, eine große Auswahl an Camps und stetig steigende Wassertemperaturen! Auch die Wellengröße ist für den Anfang auf dem Brett optimal, zwischen einem und sechs Fuß ist alles möglich. Ich persönlich empfehle das Backwash-Surfcamp in Cap Ferret. Eva, die Besitzern des Camps ist selber professionelle Wellenreiterin und macht in ihrem Camp seit zehn Jahren angehende Surfer glücklich.

  • viel Sonne, stetig steigende Wassertemperaturen, tagsüber T-Shirt-Wetter

  • Weltklasse-Beachbreaks, fast überall sandiger Untergrund, 3/2mm Neoprenanzug

  • noch keine übermäßigen Crowds, verteilt sich auf hunderte Kilometer Beachbreak

Wenn du günstige Unterkünfte suchst, dann bist du natürlich bei Airbnb gut aufgehoben, falls du mit einer Gruppe unterwegs bist, solltest du beim jeweiligen Tourismusverband nach Apartments mit Küche fragen. Wenn du dich in einem Surfcamp eingebucht hast, dann bist du sowieso versorgt.

Übrigens lohnt es sich, in Südfrankreich einen fahrbaren Untersatz zu haben: Entweder die Karre des Surfcamps, deinen eigenen Bulli oder einen Mietwagen.

Super beim Frühlings-Surf in Südfrankreich ist zu erleben, wie die Region langsam aus dem Winterschlaf erwacht! Die Locals sind (noch) extrem entspannt und freundlich und in den Restaurants und Cafes herrscht ziemlich gute Laune! Mit Sicherheit eine der Top-Destinationen, um im Frühjahr Wellenreiten zu gehen: Einfach zu erreichen, super Infrastruktur für Anfänger und Fortgeschrittenen und gute Chancen auf Top-Bedingungen.

Die Kosten für einen Surftrip nach Südfrankreich halten sich in annehmbaren Grenzen:

© creative commons

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Portugal

Portugal muss in verschiedene Surf-Regionen aufgeteilt werden, da diese sich jahreszeitlich unterscheiden. Der Norden hat eher in den Sommermonaten Surfsaison und bietet vom einfachen Beachbreak bis hin zum Weltklasse-Pointbreak wirklich alles. Die Algarve ist im Winter das portugiesische Surf-Ziel Nummer eins: warmes Wasser und gute Wellen. Aber auch im Frühling finden vor allem Surf-Anfänger hier beste Bedingungen vor. Boardverleih ist in Portugal kein Problem, an den Surfspots findest du genug Shops und Schulen, die dir ein Surfbrett ausleihen. Ziemlich praktisch ist der mobile Surfverleih in Portugal – hier suchst du dir dein Equipment vor dem Surftrip zusammen und lässt es dir an den Spot liefern!

Auch in Portugal kommst du entweder im Surfcamp deiner Wahl unter oder findest bei Airbnb dein geeignetes Zuhause. Ich empfehle dir auf jeden Fall ein Auto – entweder dein eigenes oder aber einen Mietwagen. Nur so stellst du sicher, dass du bei den entsprechenden Bedingungen auch am richtigen Spot bist.

© Dan Petermann

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Peniche

Im Frühling bekommst du im Norden Portugals ein Überraschungspaket: Du kannst die Surfwoche deines Lebens erwischen oder aber bei fünf Grad und Regen im Auto sitzen und das komplett verblasene Line-Up beobachten. Bei guten Bedingungen findest du ähnliche Voraussetzungen wie in Südfrankreich, nur einen Tick kälter, dafür aber den ein oder anderen Weltklasse-Pointbreak im Angebot. Peniche und Ericeira sind die Hotspots mit unzähligen Wellen, Surfschulen und Unterkünften. Auch hier findest du auf verschiedenen Portalen wie wavebutler.de oder surfguidingpeniche eine gute Übersicht.

Algarve

Die Wellen sind hier eher im Winter richtig gut, dafür sitzt du hier bei rund 20 Grad im T-Shirt am Strand und genießt das süße Surfer-Leben. Für Surf-Einsteiger ist die Region super, die Wellen sind perfekt zum Wellenreiten lernen und Surfcamps gibt es mehr als genug.

Die Kosten für einen Surftrip nach Portugal sind mehr als annehmbar.

    • Hin kommst du mit einer Billig-Airline für rund 100 Euro (außer in der Ferienzeit)
    • Für einen Mietwagen solltest du je nach Modell zwischen 50 und 200 Euro berechnen
    • Die Preise der Surfcamps variieren stark – rechne ab 300 Euro pro Woche mit Unterkunft, Verpflegung und Material
  • je nach Region ist alles dabei: Regen bis T-Shirt-Wetter

  • Das Wasser ist das ganze Jahr ziemlich frisch: 4/3mm Neopren und Schuhe

  • bis auf die bekannten Sport keine überfüllten Line-Ups

San Sebastian

Eine meiner Lieblings-Städte in Europa, ja eigentlich der ganzen Welt. Der Vibe hier ist wirklich einzigartig, die Surfspots in der Region sind einfach zu erreichen und das Essen ist einfach eine Wucht. Die kleinen Tapas-Bars laden zum schmausen nach einer langen Surf-Session ein, kulturell ist hier als Rahmenprogramm rund ums Surfen jede Menge geboten – wahrscheinlich eine der Top-Destinationen, um mit einem nicht-surfenden Partner los zu ziehen.

Die Wellen können im Frühling wirklich Weltklasse werden, zudem ist Hossegor und auch Mundaka nicht allzu weit. Ich finde, San Sebastian ist sowohl für fortgeschritte Surfer als auch für Anfänger eine absolute Top-Destination, und das hat nicht nur mit den hervorragenden Surf-Bedingungen im Frühling zu tun. Detaillierte Infos zu den Spots findest du hier!

In San Sebastian selber gibt es kein deutschsprachiges Surfcamps, dafür aber rund 20 Kilometer von der Stadt entfernt. Von dort kannst du alle Spots in der Region erreichen.

Die Kosten für einen Surftrip nach San Sebastian:

  • Von Hamburg kommst du mit dem Billigflieger für rund 200 Euro nach San Sebastian
  • Ich empfehle dir einen Mietwagen von doyouspain für rund 75 bis 200 Euro pro Woche.
  • Wenn du eine Unterkunft suchst, dann bietet sich in einer spanischen Metropole wie San Sebastian natürlich Airbnb oder auch couchsurfing an
  • Im Schnitt 15 Grad Wassertemperatur, dafür hat die Luft schon 19 Grad

  • Beachbreaks in der Stadt, Pointbreaks nicht weit entfernt, mindestens guten 3/2mm Neopren

  • In der Stadt selber ist es immer voll, auf die umliegenden Spots ausweichen

© creative commons

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Kanaren

Lanzarote, Fuerteventura, Tenerifa, Cran Canaria – die Auswahl an Inseln und Spots ist riesig! Bis Ende April finden hier vor allen fortgeschrittene Surfer ihr Wellenglück, danach beginnt die Zeit der Kitesurfer. Beachbreaks, Pointbreaks – alles, was das Herz begehrt. An einigen Spots herrscht ziemlich heftiger Localism, was die Sache für Surf-Einsteiger oft erschwert.

Allerdings gibt es genug Surfschulen, die ihre Schüler an die entsprechenden Orte bringen. Ich selber war auf den Kanaren nie in einem Surfcamp und kann deshalb auch keins aus eigener Erfahrung empfehlen. Allerdings höre und lese ich immer wieder viel Gutes über die wavegurus.

Das Inselarchipel ist eine  hervorragende Möglichkeit, dem zähen Winter in Deutschland in nur wenigen Flugstunden zu entrinnen und Weltklasse-Wellen zu reiten! Mein Blogger-Kollege Veit von preciousocean.com ist ein großer Fan von Fuerteventura!

Kosten für einen Surftrip auf die Kanaren:

    • Wenn du geschickt buchst, kannst du für rund 150 Euro auf der Inseln kommen
    • In der Hauptsaison solltest du für einen Mietwagen nicht mehr als 150 Euro ausgeben
    • Surfkurse gibt es ab rund 250 Euro
  • 23 Grad - hach, schön!

  • Alles vorhanden, was das Surferherz begehrt. 20 Grad: 3/2mm oder Shorty. Riffschuhe nicht vergessen!

  • Je nach Spot sehr voll, gibt aber genug Alternativen

Azoren

Wer auf Surf-Abenteuer aus ist, der sollte die Azoren in Erwägungen ziehen. Theoretisch betrachtet ist das Insel-Archipel nicht gerade eine herausragende Surf-Destination: Keine Weltklasse-Wellen, unbeständig, Haie, aggressive Locals! Wer aber eben keine Lust auf „the same procedure“ hat, der ist auf der portugisischen Inselgruppe genau richtig.

Außerdem, sieh es doch so: Mit den Locals kannst du dich gut stellen, du wirst statistisch gesehen eher von einer Kokosnuss erschlagen als von einem Hai getötet und am richtigen Tag ist jede Welle Weltklasse. Im Frühling hast du hier gute Chance auf ein paar Tage Swell! Für Surf-Einsteiger absolut ungeeignet!

Hier findest du alles Wissenswerte zu deinem Surftrip auf die Azoren.

  • 20 Grad - du kannst in T-Shirt und Boardshorts rumlaufen. Vorsicht vor Stürmen!

  • Beach- und Pointbreaks! 17 Grad - das bedeutet 3/2mm Neopren

  • Locals, sonst freie Fahrt!

© creative commons

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Sri Lanka

Die „Träne“ Indiens entwickelt sich immer mehr zur Surf-Destination Nummer eins – zumindest bei europäischen Surf-Einsteigern. Warmes Wasser, dazu die unzähligen Beach-Breaks gepaart mit angenehmen Wellen sind für Surfer, die am Anfang ihrer „Wellen-Karriere“ stehen, genau richtig. Zudem sind dort in den letzten Jahren die Surf-Camps praktisch wöchentlich aus dem Boden geschossen, das Leben ist billig und die Infrastruktur für reisende Surfer perfekt!

Absolut empfehlenswert ist das deutschsprachige drivethru-Surfcamp, gute Erfahrungsberichte hat auch das Lapoint-Camp. Mein Blogger-Kollege Markus von teardropsurf.de hat gerade das Glück, für längere Zeit in Sri Lanka zu surfen – er hat das drivethru-Camp besucht:

„Das Motto Surf, Eat, Sleep wird im drivethru-Surfcamp ausgereizt: Der Tag fängt um 6 Uhr mit Surfen im Sonnenaufgang an und klingt am Abend bei einer Sunset-Session aus. Dazwischen wird gegessen, geschlafen, sich das wundervolle Land angeschaut – oder noch mehr gesurft. 

Das freundliche und gut ausgebildete Team teilt die Gruppen nach den verschiedenen Surfleveln ein, entsprechend werden auch die geeignete Surfspots angesteuert. Auch das Equipment ist top: Vom anfängerfreundlichen Softboard, über Minimalibus und Funboards, bis hin zum Shortboard ist alles in einer super Qualität vorhanden. Für diejenigen, die gerne Neues ausprobieren, stehen ausgefallenere Shapes und ein riesiges Longboard zur Verfügung. 

Zum Entspannen danach laden Hängematten, ein Pool und eine große Chillarea mit gutem Wifi ein – das „Rundum-Sorglos-Paket“!“

Für Wellenreiter, die auf Point-Breaks und Wellen ab sechs Fuß stehen, ist Sri Lanka vielleicht nicht die Traumdestination, aber trotzdem einen Surftrip wert. Zwar ist der einzige Weltklasse-Pointbreak des Landes, Arugam Bay an der Ostküste, längst kein Geheimtipp mehr und gefühlt genauso crowded wie Uluwatu auf Bali – trotzdem gibt es in Sri Lanka jede Menge Wellen, die zur gemütlichen Fun-Sessionmit ein paar Locals einladen.

Alles Wissenswerte über die Surf-Destination Sri Lanka mit detaillierten Spot-Beschreibungen, Übernachtungsmöglichkeiten und Transport findest du in meinem Spot-Guide Sri Lanka!

  • Sonne, Sonne und nochmal Sonne! Boardies, T-Shirt - sonst nix!

  • Boardshorts, Bikini, Sonnencreme!

  • Crowd kommt auf den Spot an, du findest aber immer irgendwo eine Welle, wo genug Platz zum üben ist

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Bali

Tja, das einstige Surfer-Paradies platzt inzwischen aus allen Nähten! In den Monaten Mai bis September sind einige der weltberühmten Surfspots so voll, dass aggressive Locals oder Surfer mit einem „Null-Wellen-Count“ dort zur Tagesordnung gehören. Früher war halt doch alles besser??!!

Vor der Surf-Saison allerdings sind einige der Line-Ups durchaus erträglich – besonders die, die etwas weiter entfernt der Peninsula im Nord-Westen und Nord-Osten liegen. Offiziell ist in unserem Frühling noch Regenzeit, was allerdings lediglich einen Regenguss pro Tag bedeutet, beziehungsweise strahlender Sonnenschein, weil die Regensaison sowieso inzwischen macht, was sie will. Noch sind die Horden an Japanern und Australiern an ihren eigenen Breaks unterwegs und einige der Locals gehen nicht ins Wasser, bevor die Wellen mindestens sechs Fuß erreichen.

Sollte es dir auf Bali trotzdem zu viel werden, dann hast du rund 1000 weiter Insel mit mindestens zehnmal so vielen Wellen, die genau von dir entdeckt werden wollen. Die indojunkies haben hier etwas über ihre Lieblings-Surfspots auf Bali geschrieben – überhaupt eine tolle Seite, wer nach Blogger-Infos über die Insel der Götter sucht!

  • Ist manchmal so, wie den ganzen Tag in der Sauna sitzen

  • Warm, Weltklasse, wirklich voll!

  • Mehr geht nicht!

Auch für Surf-Anfänger ist Bali weiterhin ein Ort, an dem sich das Surfen gut erlernen lässt. Warmes Wasser, alle nur erdenklichen Set-Ups mit Beachbreaks rechts und links bis hin zu verschiedenen Pointbreaks. Die Massen an Surfern im Line-Up müssen einfach von allen Wellenreitern gleichermaßen akzeptiert werden – egal ob Anfänger oder Profi!

Das Kimasurf-Camp ist seit Jahren eines der beliebtesten Camps auf Bali. Wer sich etwas gönnen möchte und neben dem Surfen auch auf Yoga steht, der sollte sich mal das mbssurfbali anschauen.

Kosten eines Surftrips nach Bali:

    • Für rund 750 Euro kommst du auf die Insel der Götter.
    • Vor Ort rate ich dir zu einem Motorroller – den gibt es je nach Verhandlungsgeschick für 15-20 Dollar am Tag
    • Surfkurse, -camps- und -schulen gibt es in allen erdenklichen Preiskategorien: los gehts bei 250 Dollar.
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Nicaragua

Mein „Geheimtipp“! Nicaragua ist eine günstige Travel-Destination, wurde erst kürzlich, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, zum sichersten Reiseland in Zentralamerika gekürt und bietet dir als Wellenreiter alles, was du dir nur wünschen kannst: einfache Beachbreaks, Weltklasse-Pointbreaks, warmes Wasser und eine Wellensicherheit von nahezu 90 Prozent!

Die Wellensaison geht in Nicaragua in unserem europäischen Frühling gerade los – also nichts wie hin. Auch für Surf-Einsteiger bietet das Land alles, was man für die ersten Surf-Versuche braucht.

Alles, was du für deinen Surftrip nach Zentral-Amerika wissen solltest, dindest du ausführlich in meinem Spot-Guide Nicaragua!

  • Ich hab in Nicaragua den ersten Sonnenstich meines Lebens abgeholt

  • Bachbreak bis Pointbreak - alles reichlich vorhanden!

  • Die bekanntesten Spots werden voll, ansonsten entspannte Line-Ups

Fazit zum Surfen im Frühling

Irgendwas ist ja immer – im Frühling davon aber ziemlich wenig. Wer im Frühling Surfen geht, der hat eigentlich nur einen einzigen Nachteil: kaltes Wasser! Ansonsten stimmt in dieser Jahreszeit ziemlich viel, was Surfer gut finden: Super Wellen, leere Line-Ups und eine Sonne, die von Tag zu Tag kraftiger auf den (Gummi-) Pelz brennt! Wer absolut allergisch gegen kaltes Wasser oder Gummianzüge ist, der kann über den großen Teich fliegen und an einem der zahlreichen Warm-Wasser-Spots sein Board zu Wasser lassen.

Vor allem für Surf-Einsteiger eignen sich die Monate März, April und Mai, um sich zum ersten Mal ins Line-Up zu schmeißen. In den meisten Surfcamps in Europa beginnt jetzt die Saison, die Gruppen sind klein und mit ein wenig Glück gibt es jetzt noch den Frühbucher-Rabatt!

Surfen im Frühling – Leude, ich bin dabei!

Hast du eine Idee, welcher Surf-Spot sich im Frühling besonders gut eignet? Welche Welle fehlt dir noch in meiner Liste? Ich freue mich über deinen Kommentar – oder schreibe mir einfach eine Mail mit deinen Ideen!

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